Selbstorganisierung
Beispiele von und Hilfen zur Selbstorganisierung. Wie sind Initiativen aus Betroffenen entstanden, welche Möglichkeiten gibt es vor Ort, was braucht man, um vor Ort aktiv zu werden?
Hartz IV stellt die Betroffenen nicht nur vor viele Fragen und
Probleme. Es fehlt vor allem außerhalb der städtischen Ballungsräume,
aber häufig auch dort, an Beratungsstellen und Erwerbsloseninitiativen.
Wir möchten Betroffene und solidarische Mitstreiter/innen sehr
ermutigen, solche Initiativen selbst zu gründen und geben gerade auch
dafür unser Wissen über die rechtlichen Zusämmenhänge, über
Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung und der politischen Gegenwehr gern
an sie weiter. Sich vor Ort in Selbsthilfegruppen zusammen zu
schließen, ist für Alg-II-Abhängige und andere von Armut betroffene
Menschen auch deshalb so wichtig, weil das SGB II den Städten und
Landkreisen einen sehr großen Spielraum bei der Ausdeutung und
Umsetzung des Gesetzes und damit bei der Gestaltung der
Lebensbedingungen der Erwerbslosen einräumt.
Selbstorganisierung ist auch deshalb notwendig, weil immer mehr
unabhängige Beratungsstellen einfach weggekürzt werden und mit Hartz IV
die gesetzliche Grundlage für die Finanzierung dieser Einrichtungen
weggefallen ist. Wie sollen Betroffene künftig ihre Rechte durchsetzen,
wenn sie sich nicht zusammenschließen und gegenseitig dabei
unterstützen?
Selbstorganisierung anzustoßen ist Ziel des Aufrufs
Organisiert Widerspruch!
Die alltäglichen Kämpfe um Einkommen und Existenzsicherung
brauchen Selbstorganisierung
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(126 kb) zum Verteilen.
Handlungshilfe zur Gründung und Entwicklung von Erwerbsloseninitiativen
Mitstreiter finden, eine Initiative gründen und Ziele festlegen, Räume/Mittel organisieren und Beratungskompetenz erwerben. Was gibt es bei der Gründung einer Initiative zu beachten und welche Möglichkeiten gibt es. Infos und Antworten dazu in der Handlungshilfe zur Gründung und Entwicklung von Erwerbsloseninitiativen.
Liste regionaler Ansprechpartner
Im Rahmen der Kampagne Vorsicht!Arbeitslosengeld II haben wir eine Liste regionaler Ansprechpartner zusammengestellt. Ihr könnt euch z.B. an sie wenden, wenn Ihr Fragen zur Gründung einer Initiativen vor Ort habt, die Möglichkeit einer Schulung oder den Austausch mit anderen Initiativen sucht.
Aktuelles
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Workshop: Gruppenfindung und Gruppenbildung vom 5. bis 7. Mai in Eschwege
Einladung an alle Erwerbslose, die eine Erwerbslosengruppe gründen und/oder stabilisieren und weiterentwickeln möchten - Wie finde ich Kontakte, Unterstützung, Leute, die mitmachen? Wie werden und bleiben wir eine arbeitsfähige Gruppe? Was fördert, was stört die Gruppenbildung? Wie werden und bleiben wir uns sympathisch?
Diesen Workshop können wir kurzfristig realisieren. Bitte rasch anmelden!
Zur kompletten Einladung auf der Seite der BAG-SHI
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BAG-SHI-Bundestreffen vom 25.-28.05.2006 in Naumburg (Sachsen-Anhalt)
Austausch, Schulung und Debatte - Programm und Übersicht auf der Seite der BAG-SHI -
Fit für die Medien – Konzepte & Training für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Beratungsgruppen vor Ort
30. Juni bis 02. Juli 2006 in Bonn - Einladung zum Kooperationsseminar der Friedrich-Ebert-Stiftung (NRW) und der BAG-SHI
Zur Kompletten Einladung
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Seminarangebote der Arbeitslosenzeitung quer
Für MultiplikatorInnen, Mitarbeiter von Verbänden und Gewerkschaften, bietet die quer-Redaktion drei Schwerpunktseminare zum SGB II an.
...auf Anfrage unter: quer, Postfach 13 63, 26003 Oldenburg, quer.infos@web.de
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Fortbildung zum SGB II von Harald Thomé, Referent für Arbeitslosen- und Sozialhilferecht
"In meinen Semianren vermittle ich Basiswissen und einen Überblick über das SGB II und Sozialverwaltungsrecht sowie Details und Fachinformationen zu den wesentlichen Problembereichen des Alg II. Sie liefern damit eine wichtige Grundlagen für fundierte Beratungsarbeit."
- Infos zu den Grundlagenseminaren 2006
- Infos zu den Schwerpunktseminaren im ersten Halbjahr 2006
- Weitere Informationen sowie Anmeldeunterlagen unter: www.harald-thome.de
Beispiele für Selbstorganisierung:
- Vorstellung der
Erwerbsloseninitiative/-gruppe "Tatendrang" aus Aachen
- "Einige Arbeitslose haben bittere Traenen vergossen"
Eine Aachener Initiative will nicht auf bessere Zeiten warten. Betreuung Betroffener wird mit politischem Druck kombiniert.
Interview in der jungen Welt mit Franz Voigt (erschienen am 16.10.2005)
- Bericht der Initiative Patchworkfamilien incl. Flugblatt zur Initative